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Häufig gestellte Fragen (FAQs) zu Bitcoin

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Wer das erste Mal von "Crypto-Currencies" wie Bitcoin hört, weiß oft nicht, was davon zu halten ist. Es handelt sich um ein völlig neues Phänomen in technologischer, ökonomischer und gesellschaftlicher Hinsicht, ähnlich den Anfängen des Internets in den frühen 90er Jahren, und so sind Verständnisfehler keine Seltenheit.

In den Medien und im Internet werden häufig Irrtümer oder schlecht recherchiertes Halbwissen verbreitet. So entstehen Missverständnisse und Vorurteile.

Hier sollen häufige Fragestellungen beantwortet werden, unterteilt in folgende Abschnitte:

1 - Fragen zur Technik und Funktionsweise von Bitcoin

  • Was genau ist eigentlich "Bitcoin"?

    • Bitcoin ist in erster Linie der Name für ein Protokoll, über welches Computer in einem dezentralen Peer-to-Peer Netzwerk (Netz von gleichberechtigten miteinander verbundenen Computern) über das Internet miteinander kommunizieren. Ein wesentlicher Zweck dieses Protokolls besteht darin, dass Tokens, die sich innerhalb des Protokolls wie "Währungseinheiten" verhalten, den "Besitzer" wechseln können, wobei das verteilte Computernetzwerk jede dieser Transaktionen in einem gemeinsamen Verzeichnis dokumentiert. Die "Besitzer" im Sinne dieses Protokolls sind dabei keine Personen, sondern kryptografische Schlüssel, die sich wiederum im Besitz bestimmter Personen befinden. Nur wer den geheimen oder "privaten" kryptografischen Schlüssel, den sogenannten "private Key", besitzt, kann veranlassen, dass ein Token, welches momentan mit diesem Schlüssel assoziiert ist, an eine andere Adresse eines anderen geheimen Schlüssels weitergegeben wird, und dies entspricht dann im Bitcoin-Sprachgebrauch einem "Transfer" von bitcoins von einer Adresse zu einer anderen. Das ständig wachsende Verzeichnis aller jemals stattgefundener Transaktionen wird übrigens "Blockchain" genannt. Identische Kopien dieser Blockchain befinden sich auf allen teilnehmenden "Full Nodes" (Computern), und das Protokoll stellt sicher, dass diese Kopien stets identisch bleiben.
    • Bitcoin ist außerdem der Name der Software, die dieses Protokoll implementiert.
    • "bitcoin" (klein geschrieben) ist letzlich auch der Name der Rechnungseinheit der benannten Tokens, so dass man umgangssprachlich und zutreffend sagt, es wurden eine bestimmte Anzahl von "bitcoins von Adresse A nach Adresse B transferiert".
  • Was ist ein Bitcoin "Wallet"? Enthält ein Wallet selber Bitcoins?

    • Der Begriff "Wallet" (engl. Geldbörse) bezeichnet bei Bitcoin im Allgemeinen eine Computer-Datei oder Datenbank, die mindestens einen privaten Schlüssel (private key) einer Bitcoin-Adresse enthält. Im einfachsten Fall ist ein "Wallet" also ein einzelner solcher privater Key. Es können sich aber auch tausende von privaten Keys in einem Wallet befinden. Zusätzlich befinden sich manchmal auch noch Zusatz-Informationen wie z.B. Adressbuch-Einträge (fremde Bitcoin Kontaktadressen) in der Wallet-Datei - das ist abhängig vom jeweiligen Bitcoin-Client (=Bitcoin Computer-Programm für den Benutzer) oder dem jeweiligen Online-Wallet Anbieter (bei Web-basierten Wallets).

      Auch ein Blatt Papier, auf dem ein privater Key aufgedruckt ist (meist im Klartext oder als QR-Code), wird als Wallet bezeichnet, genauer als Paper-Wallet.

      Somit ist der Begriff "Wallet" etwas irreführend, denn anders als eine Geldbörse mit echten Münzen enthält ein Bitcoin Wallet selber keine bitcoins sondern lediglich die "Zugangsdaten" (=privaten Schlüssel), um über die damit assoziierte bitcoins im Bitcoin-Netzwerk verfügen zu können. Somit ist auch klar, dass ein Duplizieren der Wallet-Datei nicht zu einer Duplizierung der bitcoins führt.

    • Umgangssprachlich wird auch ein Bitcoin-Progamm oder eine Bitcoin-App für's Smartphone (=Wallet-App) kurz als "Wallet" bezeichnet. Auch eine persönliche Bitcoinsammlung bei einem Online-Wallet Anbieter, der die Bitcoins für seine Kunden treuhänderisch verwaltet, bezeichnet man als "Wallet" oder Online-Wallet.

    • Bei einem HD Wallet handelt es sich um ein "hierarchichal deterministic wallet". Immer mehr Wallet-Apps unterstützen diese Methode. Hierbei werden alle jemals von der App generierten privaten Schlüssel aus einem Master-Schlüssel abgeleitet. Der Vorteil ist der, dass der Benutzer nur ein einziges Mal ganz zu Beginn ein Wallet-Backup (Sicherung des Wallets gegen Verlust/Hardware-Defekt) machen muss.

  • Können Bitcoins wie eine digitale Computer-Datei dupliziert/zweimal ausgegeben werden?

    • Nein! Mit Hilfe ausgeklügelter mathematischer/kryptografischer Methoden wird sichergestellt, dass auf jedem teilnehmenden Computer des Bitcoin-Netzwerkes das Verzeichnis aller historisch jemals stattgefundener Transaktionen (=Blockchain) exakt identisch ist, und dass kein einzelner Computer die Transaktionen fälschen kann. So wird auch ein sogenanntes "Double-Spending" verhindert. Dieser Begriff kennzeichnet den Vorgang, dass ein Token an zwei Zieladressen transferiert wird (d.h. dass "Bitcoins zweimal ausgegeben werden"). Denn das würde zu einer Inkonsistenz in der "Buchführung" des Transaktions-Verzeichnisses führen und ist laut Bitcoin Protokoll nicht möglich. Man kann Bitcoins also keinesfalls wie eine Computerdatei durch Kopieren einfach vervielfachen.
  • Wie werden die teilnehmenden Computer des Bitcoin-Netzwerkes für Ihre Arbeit belohnt?

    • Die Computer, welche "die Arbeit verrichten", werden durch neu geschaffene Bitcoins und Transaktionsgebühren belohnt. Hierdurch gibt es einen Anreiz, das Bitcoin-Netzwerk zu unterhalten, und somit ist es aufgrund tausender teilnehmender Computer weltweit rund um die Uhr in Betrieb. Der Vorgang der Erzeugung neuer Bitcoins wird als Mining bezeichnet, ein englischer Begriff, der frei übersetzt soviel heißt wie "(Gold-)Schürfen", oder genauer den Vorgang des Abbaus von (Edelmetall-)Erzen aus einer Bergwerk-Mine bezeichnet. In der Tat ist diese Bitcoin-Funktionalität dem des physikalischen "Minings" nachempfunden.

      Genauer läuft das "Mining" wie folgt ab: Jeder teilnehmende Computer versucht, ein durch das Bitcoin-Protokoll definiertes schwieriges mathematsiches Rätsel zu lösen (technisch genauer: es werden zufällige mathematische Hashs berechnet, und das Rätsel gilt als gelöst, wenn der Hash-Wert unterhalb einer vorgegebenen Schwelle liegt). Dies geschieht durch wiederholtes tausend- und millionenfaches Ausprobieren (Trial and Error). Wenn ein Rechner das Rätsel gelöst hat (d.h. einen entsprechenden Hash berechnet hat, der die Schwellwert-Bedingung erfüllt), teilt er den anderen Computern des Bitcoin-Netzwerkes dies mit, damit die es überprüfen können. Durch diesen erfolgreichen Hash ist nun ein neuer Block entstanden. Der Block enthält eine List von neuen Bitcoin-Transaktionen ("Überweisungen von A nach B"), die seit dem letzten Block im Bitcoin-Netzwerk getätigt wurden. Der erfolgreiche Computer ("Miner") bekommt zur Belohnung einen Blockreward (eine im Protokoll festgelegte Anzahl von Bitcoins) plus alle Transaktionsgebühren (fees) der in den Block aufgenommenen Transaktionen.

      Die Transaktionsgebühren sind übrigens freiwillig und betragen umgerechnet zur Zeit in der Regel wenige Cent. Ohne Transaktionsgebühr kann es sein, dass die Miner die Transaktion nicht in die neuen Blöcke aufnehmen, weil es dazu keinen Anreiz (Belohnung) gibt.

      Eine Transaktion, die in einen neuen Block aufgenommen wurde, wird als "bestätigt" bezeichnet (engl.: confirmed transaction). Wenn etwas später ein zweiter Nachfolge-Block generiert wird, ist die besagte Transaktion (die sich jetzt im zweit-jüngsten Block befindet) zweimal confirmed.

      Da jeder neu generierte Block auf den Vorgänger-Block aufbaut (über mathematische Hashes sind die Blöcke in einer Reihe eindeutig miteinander verknüpft), spricht man von einer Kette von Blöcken, oder engl. der Blockchain.

  • Können unendlich viele Bitcoins erzeugt werden?

    • Nein, die Anzahl generierter Bitcoins ist vom Protokoll fest vorgegeben. Zum Start des Bitcoin-Systems (Januar 2009) betrug der Blockreward (=Belohnung zur Erzeugung eines neuen Blocks) 50 Bitcoins. Alle 210.000 Blöcke wird dieser Betrag halbiert, dies ist fest im Bitcoin-Protokoll verankert. Von Ende 2012 bis Mitte/Ende 2016 beträgt der Blockreward 25 Bitcoins. Wegen der Rate, mit der neue Blöcke generiert werden (ca. 1 Block alle 10 Minuten, siehe nächste Frage), ist vorhersagbar, dass sich der Blockreward etwa alle 4 Jahre (=210.000 Blöcke) halbiert.

      Insgesamt können somit nicht mehr als 21 Millionen (genau: 20.999.999,97690000) Bitcoins erzeugt werden, was etwa bis zum Jahr 2140 dauern wird [Bem: Wegen der Abrundens des Blockrewards nach der 8. Nachkommastelle sind es etwas weniger als exakt 21 Millionen]. Aber schon im Jahre 2040 werden ca. 20,9 Millionen Bitcoins erzeugt worden sein.

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  • Werden Blöcke schneller erzeugt, wenn die Summen-Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks mit der Zeit zunimmt?

    • Nur vorübergehend. Das Bitcoin-Protokoll hat einen Mechanismus eingebaut, der den Schwellwert zur Erzeugung eines erfolgreichen Hashs zur Blockgenerierung, die sogenannte "Difficulty" (="Schwierigkeit"), anpasst. Ein solches "Difficulty Adjustment" findet genau alle 2016 Blöcke statt, was etwa 14 Tagen entspricht. Beim Difficulty Adjustment wird geschaut, wie viel Zeit für die letzten 2016 Blöcke tatsächlich benötigt wurde, und entsprechend wird die Difficulty angepasst, so dass unter der Annahme unveränderter Gesamt-Rechenleistung die nächsten 2016 Blöcke in exakt 14 Tagen erzeugt werden. Wenn in den nächsten 14 Tagen die Summen-Rechenleistung wächst (fällt), werden die nächsten 2016 Blöcke folglich in weniger (mehr) als 2 Wochen Dauer erzeugt werden.

      Damit ergibt sich eine näherungsweise konstante mittlere Block-Generierungs-Zeit von 10 Minuten, d.h. eine Bitcoin-Zahlung wird im Durchschnitt nach 10 Minuten vom Netzwerk bestätigt (vorausgesetzt, die Transaktionsgebühr ist hoch genug, so dass die Transaktion auch vom Miner aufgenommen wird). Die folgenden Grafiken veranschaulichen dies.

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  • Wird das Verzeichnis aller Transaktionen, die "Blockchain", nicht irgendwann zu groß und ist dann nicht mehr handhabbar?

    • In die Software der Bitcoin-Miner ist eine maximale Größe für die Blöcke eingebaut. Zu Beginn war dieses Block Size Limit auf ein "Soft Limit" von 250 kByte eingestellt. Hierdurch wird sichergestellt, dass selbst bei steigender Beliebtheit von Bitcoin die Blockchain nicht exponentiell, sondern nur kontrolliert linear anwächst, und zwar um maximal ca. 13 Gbyte pro Jahr (Größenordnung). Im Vergleich dazu steigen die Speicherkapazitäten unserer Computer viel schneller, so dass dies kein Problem darstellen sollte. Für 1000 Jahren bräuchte man also nur eine 13 TByte Festplatte, was schon nach heutigen Maßstäben mit relativ geringen Kosten realisierbar ist.

      Inzwischen haben die meisten Miner das Soft-Limit aufgrund des steigenden Bitcoin Transaktionsvolumens auf 500 kBytes erhöht. Das Bitcoin-Protokoll erlaubt eine maximale Größe von 1 MByte. Es gibt Charts, die die Entwicklung der Blockgröße oder die Blockchain-Größe anzeigen.

  • Wird das Block Size Limit erhöht werden, wenn Bitcoin immer beliebter wird?

    • Sollte das Blocksize-Limit über 1 MByte erhöht werden, müsste das Bitcoin-Protokoll angepasst werden, was einen "Fork" des Bitcoin-Netzwerks bedeuten würde. Die Pros und Cons zu einer zukünftigen Anhebung des Block Size "Hard Limits" werden kontrovers diskutiert. Prinzipiell wäre es denkbar, dass einige Miner eines Tages größere Block Sizes zulassen, solche Blöcke aber von anderen Minern nicht anerkannt würden. Dies könnte zu einer Aufspaltung ("fork") der Blockchain in parallele Chains führen, so dass zwei parallele Bitcoin Blockchains und damit effektiv zwei parallele Bitcoin-Netzwerke existieren würden. Eine Erhöhung des Blocksize-Limits könnte also nur erfolgen, wenn darüber in der Community weitgehende Einigkeit herrschen würde.

      Generell kann man sagen:

      • Eine moderate Erhöhung des Block Size Limits (z.B. Faktor 2 oder auch Faktor 10) würde die Skalierbarkeit des Bitcoin Netzwerkes nicht gefährden.

      • Eine grenzenlose Erhöhung des Limits oder gar eine Aufhebung jeglichen Limits wäre schlecht, weil die Blockchain unkontrolliert wachsen würde und jede Menge unnötiger "Müll-Transaktionen" die Blockchain belasten würde. Auch würden die Transaktionsgebühren so weit sinken, dass den Minern Einnahmeverluste entstünden. Durch den zu erwartenden exzessiven Anstieg der Zahl an Überweisungen würde die Blockchain schnell stark Wachsen, und es würde zu einer zunehmenden Zentralisierung des Netzwerkes der Bitcoin-Miner kommen.

      • Es ist wahrscheinlich, dass es als Resultat der Abwägung aller Argumente und nach Beobachtung der Entwicklung des Bitcoin Eco-Systems in Zukunft zu einer moderaten Erhöhung des Hard Blocksize Limits von 1 MByte kommen wird. Siehe hierzu auch [Gavin Andresen Proposes Bitcoin Hard Fork to Address Network Scalability]

      Einige Stimmen behaupten, dass bei Beibehaltung des gegenwärtigen Block Size Limits dem Wachstum des Bitcoin-Netzwerks Grenzen gesetzt wären. Das Aufkommen an Transaktionen würde steigen, aber die Kapazität des Bitcoin-Netzwerks würde durch das Block Size Limit begrenzt sein. Somit würden nur noch die Transaktionen mit den höchsten Transaktionsgebühren von den Minern in die Blöcke aufgenommen werden. Dies würde allgemein zu einem Anstieg der Transaktionsgebühren führen und die Eigenschaft von Bitcoin als universelles preisgünstiges Zahlungsmittel zerstören. Somit wären z.B. Micro-Payments nicht mehr sinnvoll, sondern nur noch Transaktionen größerer Summen, bei denen die höhere Transaktionsgebühr nicht so stark ins Gewicht fallen würde.

      Andere Stimmen entgegnen, dass bei Erreichen des Block Size Limits und dem damit einhergehenden zunächst moderaten Anstieg der Transaktionsgebühren zunächst einmal die "überflüssigen" Transaktionen (Test-Überweisungen zu sich selbst, "SatoshiDice" [=eine Bitcoin Glücksspiel-Webseite] Überweisungen etc.) verdrängt würden, wodurch sich die Lage erstmal wieder entspannen würde. Bei weiterem Anstieg des Zahlungsaufkommens würden immer mehr Bitcoin-Transaktionen, vor allem solche mit kleinen Beträgen, "off-blockchain" stattfinden. Solche "off-blockchain transactions" sind Transaktionen, die über Web-Anbieter von Online-Wallets abgewickelt werden. Hier würde Person A von seinem Wallet bei Anbieter X eine bestimmte Anzahl von Bitcoins an Person B überweisen, die ebenfalls ein Online-Wallet bei Anbieter X hat. Der Web-Anbieter X würde diese Transaktion in seinem lokal Verzeichnis erfassen, ohne dass die Bitcoin-Blockchain davon etwas mitbekäme. Denn aus Sicht der Bitcoin Blockchain gehören alle hier beteiligten Bitcoins weiterhin dem Anbieter X. Auf diese Weise würden kleine und häufige Transaktionen stattfinden, ohne die Blockchain "zu belasten", ähnlich wie im heutigen Bankensystem die Zentralbank auch nichts davon mitbekommt, wenn Kunde A Geld an Kunde B überweist, sofern beide bei der gleichen Privatbank X ihr Konto haben. Um bei der Analogie zum heutigen Geldsystem zu bleiben: Die Blockchain nähme die Rolle des primären Zentralbank-Geldkreislaufs ein, während die Wallet-Anbieter die Rolle der Privatbanken einnähmen. Mehr dazu in Abschnitt 3 zur Frage über off-blockchain Transaktionen.

  • Ist Bitcoin ein vorübergehender Hype, der in wenigen Jahren wieder im Nichts verschwinden wird, oder wird das Phänomen Bitcoin/Crypto-Currencies weiter existieren und einen permanenten Platz in der Weltwirtschaft/Finanzwelt einnehmen, solange es das Internet gibt?

    • Aller Wahrscheinlichkeit nach Letzteres. Bitcoin ist ein Internet-Protokoll, ähnlich wie "http" oder "Bittorrent", dessen Quellcode 2008/2009 veröffentlicht wurde. Somit wird es dauerhaft Menschen geben, die das Bitcoin-Netzwerk (oder möglicherweise ein ähnliches Nachfolge-Netzwerk) mit ihren Computern oder dedizierter Computer-Hardware betreiben. Solange Bitcoin in bestimmten Punkten einen Mehrwert gegenüber klassischen zentralen Geld- und Bezahlsystemen besitzt (und solche Vorteile gibt es viele, siehe Abschnitt 3 zum Vergleich mit heutigem Geld und mit Gold), wird es auf dem Markt im natürlichen Wettbewerb seine Nische finden. Selbst wenn einzelne Länder die Verwendung von Bitcoin als Zahlungsmittel verbieten sollten, wird es kaum zu einem lückenlosen weltweiten Verbot in allen Ländern kommen, so dass das Bitcoin-Netzwerk als internationales Internet Peer-to-Peer Netzwerk weiter bestehen wird.

      Im Laufes des Jahres 2014 haben viele namhafte Firmen wie Dell Computers, Overstock, Expedia, AirBaltic und viele mehr angefangen, Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren, und auch ebay plant offenbar die zukünftige Akzeptanz von Bitcoin. All dies untermauert die Einschätzung eines sich langsam abzeichnenden Einzugs von Bitcoin in den Mainstream.




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